Die Schüler*innenzeitung des Arndt-Gymnasiums Dahlem
Kunst in Berlin
Kunst in Berlin

Kunst in Berlin

Ende November schien es so, als könne man nichts anderes tun, als zu Hause zu sitzen und die Pandemie zu verfluchen…

Vermutlich haben einige nicht mitbekommen, dass Galerien und Auktionshäuser, wie beispielsweise die Villa Grisebach, nicht schließen mussten. Bei Austellungsstätten, die in der Nähe des Kurfürstendamm’s zu finden sind, musste man lediglich anrufen, um sich anzukündigen, denn es durften sich immer nur eine Handvoll Besucher in den Räumen aufhalten.

Ich war mit meiner Familie in einigen dieser Ausstellungen und kann es jedem, der sich auch nur halbwegs für Kunst interessiert, sehr empfehlen! Jede Galerie und jedes Auktionshaus stellt andere Kunstwerke aus; in einem Gebäude auf der Uhlandstraße, voller asiatischer Möbel, war Michal Martychowiec’s Werk “Josephine” zu entdecken; eine Häsin, die schon öfters im Mittelpunkt seiner Ausstellungen stand und diesmal auf einem Go-Brett in Szene gesetzt wurde. Bei diesem Kunstwerk dreht es sich nicht nur um Josephine, den Hasen, sondern auch um “Go”, das sowohl eines der ältesten, als auch komplexesten Brettspiele ist.

In der Fasanenstraße ist die Galerie Lumas sehr zu empfehlen. Hier wird hauptsächlich Fotokunst verkauft, aber auch einige Bilder und Besonderheiten, wie zum Beispiel Artcases (bedruckte iPhone Hüllen) und seit neuestem auch gestaltete Masken. Die Fotografen oder Künstler, die ihre Werke in der Galerie Lumas ausstellen und verkaufen, haben ganz verschiedene Motive vor die Linse geholt- Menschen, Städte, Blumen, Berühmtheiten oder Tiere. Auch abstraktere Bilder sind hier zu finden. Die Kunstwerke in der Galerie Lumas können alle gekauft werden, aber natürlich kann man sich auch nur umschauen- gucken kostet nichts!

Das Kunsthaus Ketterer befindet sich ebenfalls in der Fasanenstraße. Hier finden öfters Auktionen statt, bei der die verschiedensten Kunstwerke versteigert werden. Von Emil Nolde, einem der wohl berühmtesten Expressionisten, über kleinere Skulpturen, bis hin zu Andy Warhol’s farbenfrohen Siebdrucken, ist hier viel zu bestaunen!

Ein sehr bekanntes Auktionshaus ist die Villa Grisebach. Auch sie befindet sich, wie die meisten Ausstellungsstätten, in der Fasanenstraße, die man vom Kurfürstendamm aus leicht zu Fuß erreichen kann. Hier finden regelmäßig Auktionen statt, bei der jeder mitbieten kann. Die letzte kleinere Versteigerung war am 10. Januar, bei der Gemälde und Skulpturen oder andere Werke mit einem Endpreis von bis zu 13 125 Euro versteigert wurden. Findet gerade keine Auktion statt, so lädt die Villa dazu ein, sich umzuschauen. Hier gibt es viele Räume und Mitarbeiter*innen, die einen gerne beraten, falls man Interesse an einem Kunstwerk zeigt. Auch moderne Bilder sind in der Villa Grisebach zu finden, genauso wie Werke des Expressionismus’ oder Skulpturen.

Wer sich nicht nur für Gemälde interessiert, sollte einen weiteren Abstecher machen. In einem wunderschönen Altbau, der zur Villa Grisebach dazugehört, ist eine Fotoausstellung zu finden. Knarzende Dielen, helle Räume und viele Fotografien geben eine schöne Atmosphäre. Auch hier gehen die Motive auseinander. Während manche Fotografen Strandszenen einfangen wollten, haben sich andere Künstler auf Porträts aus verschiedenen Winkeln konzentriert. All diese Fotografien werden teilweise für 40 000 Euro versteigert, denn viele Menschen bieten mit.

Wem am Wochenende nach dem harten Lockdown keine Beschäftigung einfällt, dem kann ich einen Galerien-Bummel wärmstens empfehlen. Jacke an, auf in die Fasanenstraße und viel Spaß mit den Kunstwerken!

AUSWAHL EINIGER KUNSTWERKE AUS DEN GENANNTEN AUSSTELLUNGEN/ VORBESICHTIGUNGEN, DIE ICH GESEHEN HABE:

Luise Dahns, 10a

Quellen:

https://www.lumas.de

https://www.kettererkunst.de/index.php

https://www.grisebach.com

https://www.grisebach.com/experten/photographie.html

Hat dir der Beitrag gefallen?

Ein Kommentar

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.